Dread Disease

Die deutsche Bezeichnung „Schwere-Krankheiten-Vorsorge“ ist etwas irreführend, da bei dieser Versicherung nicht nur Krankheiten im eigentlichen Sinne (wie z. B. schwere Formen von Krebs, Multiple Sklerose, Lebererkrankungen, Lungenerkrankungen, Parkinson-Krankheit, Arthritis, etc.) versichert sind, sondern auch andere Vorkommnisse wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Folgen schwerer Unfälle.

Welche Risiken abgesichert sind, hängt konkret vom jeweiligen Tarif ab. Manche Tarife enthalten z.B. lediglich 5 Krankheitsbilder, andere wiederum bis zu 46. Bei einigen Dread-Disease-Versicherungen sind auch Bausteine wie z. B. Todesfallschutz, Erwerbsunfähigkeitsschutz, Pflegeschutz oder auch ein Berufsunfähigkeitsschutz einschließbar.

Ein möglicher betrieblicher Einsatz ist die Verwendung einer Dread-Disease-Versicherung als sogenannte „Keyperson-“ oder „Keyman-Versicherung“. Hierbei werden Führungskräfte oder Spezialisten eines Unternehmens versichert, um bei einem Ausfall einen möglichen finanziellen Verlust des Unternehmens auszugleichen. Bei dieser Konstellation ist das Unternehmen Versicherungsnehmer und die "Keyperson" die versicherte Person. Im Leistungsfall fließt die Versicherungssumme daher an das Unternehmen.

Im Gegensatz zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung oder Erwerbsunfähigkeitsversicherung wird keine monatliche Rente ausgezahlt, sondern in der Regel eine fest vereinbarte Versicherungssumme einmalig nach der Diagnosestellung, unabhängig davon, ob die Arbeitskraft der versicherten Person eingeschränkt ist oder nicht.

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